"Hybrid"
Im Feburar 2026 fand der Kick-Off des Lehrlingswettbewerbs 2026 in Willisau statt.
Gespannt erwarteten die versammelten Lernenden im dritten Lehrjahr darauf, dass der Wettbewerbsobmann Hermann Niederberger das neue Thema bekannt gab:
Es lautete "Hybrid" - ein Thema, das die Ideen sprudeln lässt. Wie in den letzten Jahren lässt die Wettbewerbsleitung den Bogen für Interpretationen weit offen. Sei es nun in seiner Art, der Funktion oder der Materialverwendung eine Kombination aus fast unendlich vielen Varianten. Der Boden für Kreativität ist bereitet. Ideen pur - Haupsache persönlich, nützlich, individuell, hochwertig und kreativ.
Das eigene Möbel erfinden und herstellen. Eine Investition die sich lohnt. Erfahrungen sammeln, wie sie ansonsten bisher nur selten auftraten. Letztlich unbezahlbar für junge Kreateure. Diese Aufgabe formt die Teilnehmenden und erfreut sie lebenslang, wissen einige, andere verglichen es schon mit der ersten grossen Liebe.
Die Lernenden sind nun aufgefordert bis zum Sommer ihre ver rückten Ideen auszubrüten. Unterstützung in Form von Tipps und Erfahrungswerten dürfen sie wie immer von Obmann, Lehrerschaft und Lehrmeistern erwarten.
Inzwischen ist ein gutes Timing gefragt, damit genug Zeit für ein perfektes Finish bleibt. Richtangaben sind im Terminplan nachfolgend zum Download bereit.
Die Wettbewerbsleitung freut sich auf eine Fülle an Ideen.
Kurz nach der Anmeldung mit Planungseingaben im August wird sich die Jury schon zum ersten Mal mit den Projekteingaben beschäftigen und die eingereichten Projekte bewerten.
Herzlich Willkommen zum "Art in Wood" Lehrlingswettbewerb. Ein spannendes wie auch anspruchsvolles Thema erwartet die Gestalter und Macher.
Hier stehen den Teilnehmenden die Möglichkeiten offen, Ideen sprudeln zu lassen und dennoch die Nutzung für eigene Zwecke individuell zu gestalten. Ein Werk für's Leben entsteht - eine eindrückliche Auswahl findet sich im Archiv. Die Luzerner Schreiner begrüssen zusammen mit dem Berufsbildungszentrum BBZ Willisau alle Schreiner-Lernenden im 3. Lehrjahr, welche sich für eine Teilnahme am Freizeitwettbewerb interessieren.
Wir danken unseren Patronatspartnern:
Swiss Krono AG und Küng Platten Willisau
Beeindruckende Werke
43 Schreinerinnen und Schreiner im vierten Lehrjahr reichten ihre wohl wertvollsten Arbeiten der Ausbildung zur Bewertung nach Eschenbach ein, wo an zwei Tagen mehrere Jurygruppen ihre Expertisen nach verschiedensten Beurteilungskriterien ermittelten. Von der Idee bis zur Fertigstellung der Kreationen waren eineinhalb Jahre und hunderete Arbeitsstunden vergangen. Die Zeit musste gut eingeteilt werden, für ein Freizeit-Engagement von derart grosser persönlicher Tragweite.
ver rückt – was soll man mehr sagen!
ver rückte Ideen
ver rückte Lösungen
ver rückte Materialien
ver rückte Eindrücke für alle Betrachter.
Die Teilnehmenden richteten ihre in der Freizeit erstellten Arbeiten und Dokumentationen nach dem vorgegebenen Thema aus. Der eine mehr, der andere weniger. Tatsache ist, dass die Kreationen für einige Lernende, von der Umsetzung der eigenen Idee bis hin zum letzten Schliff, die ersten Erfahrungen waren. Umso erstaunlicher sind die angelieferten Arbeiten in Form von Möbeln. Überaus beeindruckend, was die Schreinerlernenden zum Thema "ver rückt" kreiert, entwickelt und in der Freizeit gebaut haben.
Ihr seid einfach ver rückt!
An der Prämierungsfeier zeigten sich Juryvertreter, Verbandsleitung wie auch Berufsschule beeindruckt von den Leistungen des Berufsnachwuchses. Der Obmann des Lehrlingswettbewerbs, Hermann Niederberger, beschrieb den Weg zur "Art in Wood" als ver rück auf jeder Stufe, der Leiter der Schreinerabteilung des BBZW, Fredy von Holzen, erkennt darin die Berufsgeneration, welche für die überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft bereit ist. Die Fördergruppe "Gestalten und Erfinden" stellte Verbindungen zwischen Kreation und Erbauer:innen her und stellt fest:
Gestaltung passiert nicht einfach so!
Sie entsteht durch Entscheidungen, durch Beharrlichkeit, durch Mut und Wagnis.
Spitzenpositionen der Fachjury
Die qualitativ hochstehende Schreinerarbeit steht im Zentrum. Bewertungskriterien sind beispielsweise Massgenauigkeit, Verarbeitungsgüte, Oberflächenqualität, sowie Funktion und Eignung.
- Platz – Sheila Kunz aus Hochdorf (Römerswil)
Lehrbetrieb: Buchmann & Britschgi AG, Inwil - Platz – Jonas Schumacher aus Hergiswil bei Willisau
Lehrbetrieb: Schreinerei Staffelbach GmbH, Hergiswil b. Willisau - Platz – Silvan Brun aus Sigigen
Lehrbetrieb: Vogel Design AG, Ruswil
Gewinner Förderpreise "Gestalten und Erfinden"
Die 6-köpfige Jury bewertet Eigenschaften wie ldee, Ausdruck und Originalität, Nutzung und materialgerechte Umsetzung sowie Produktionsfähigkeit der Kreationen
- Belobigung – Livio Kuster aus Hochdorf
Lehrbetrieb: Portmann + Meier AG, Luzern - Belobigung – Noah Riederer aus Buttisholz
Lehrbetrieb: beck konzept ag, Buttisholz - Belobigung – Joris Widmer aus Gelfingen
Lehrbetrieb: Erni Holzbau AG, Schongau - Sonderpreis – Michael Steiger aus Buchs
Lehrbetrieb: KAWA DESIGN AG, Wauwil
Auszeichnungen "ächt schwiizerisch"
Das Ziel ist die maximale Berücksichtigung einheimischer Materialien und Leistungen in der Realisierung des Wettbewerbsobjektes. Je mehr “schwiizerisch“, umso besser.
- Platz – Sheila Kunz aus Hochdorf (Römerswil)
Lehrbetrieb: Buchmann & Britschgi AG, Inwil - Platz – Silvan Brun aus Sigigen
Lehrbetrieb: Vogel Design AG, Ruswil - Platz – Noël Bossert aus Wolhusen
Lehrbetrieb: Thalmann AG Schreiner- & Küchendesign, Romoos
Diese aussergewöhnliche Veranstaltung samt Ausstellung kann in dieser Form
nur dank unseren grosszügigen Unterstützern durchgeführt werden:
Patronatspartner: SWISS KRONO AG, Menznau und Küng Platten AG, Willisau
Die Sonderpreise "Gestalten und Erfinden" wurden von den Donatoren ausgerichtet:
Odermatt AG Adligenswil, Adligenswil
Portmann + Meier AG, Littau und Luzern
K3 Architektur AG, Kriens
Fördergruppe "Erfinden und Gestalten"
Patronat Auszeichnung "ächt schwiizerisch"
Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz, Sursee
- // Gesamte Rangliste 2026 - alle Gewinner
- // Galerie Prämierung
- // Ausstellungsflyer mit Öffnungszeiten als pdf
- // Wettbewerbs-Reglement
"Ächt schwiizerisch"
Unser Land und seine Wirtschaft bieten hervorragende Grundlagen zur Herstellung nachhaltiger und hochwertiger Produkte. Es lohnt sich, dies zu berücksichtigen.
Zum vierten Mal am Wettbewerb wird zusätzlich die Herkunft der eingesetzten Materialien in einem Sonderpreis ausgelobt. Das Ziel ist die maximale Berücksichtigung einheimischer Materialien und Leistungen in der Realisierung des Wettbewerbsobjektes.
Der Sonderpreis funktioniert unabhängig von den Fach- und Gestaltungsbewertungen. Eine eigenständige Jury prüft nach gewichteten Kriterien die am Objekt verwendeten Materialien. Je mehr „schwiizerisch“, umso besser.
Patronat: Lignum Holzwirtschaft Zentralschweiz
Es werden bis zu fünf Objekte ausgezeichnet und mit einem ansehnlichen Geldbetrag belohnt.
- // Flyer "Ächt schwiizerisch"
- // Beschreibung des Sonderpreises "Ächt schwiizerisch"
- // Bewertungskriterien der Jury
- // Formular zur Einrichtung mit dem Wettbewerbsobjekt
Luzerner Jungschreiner sichert
sich den OPO-Beschlagspreis
Im Rahmen der Holz 2025 ist der neue Schreiner-Nachwuchsstar gekürt worden. Besonders erfreulich aus Luzerner Sicht sind die hervorragenden Rangierungen der Teilnehmenden aus unserer Region. Allen voran konnte Mathias Heim, dessen eleganter Schreibtisch schon an der Art in Wood in Willisau einen Podestplatz erreichte, reüssieren. Er sicherte sich den OPO-Beschlag-Sonderpreis.
82 Lernende aus der Schweiz und Süddeutschland haben am Nachwuchswettbewerb teilgenommen - acht davon aus dem Kanton Luzern. Diese erreichten respektable Platzierungen. Es wurden auch zwei Spezialpreise durch eine Jury vergeben.



